Anschlussversorgung sicherstellen

Kliniken sind gesetzlich verpflichtet, nach einem stationären Aufenthalt zu prüfen, ob eine Nachversorgung zuhause oder im Pflegeheim notwendig ist.

Nach einer Behandlung im Krankenhaus müssen viele Menschen mit einer veränderten Gesundheitssituation zurechtkommen. Hinzu kommt der Bedarf einer häuslichen Nachversorgung mit medizinischen Hilfsmitteln – wie Verbandmaterial oder einer Ernährungstherapie. Die Organisation dieser Nachversorgung durch das Krankenhaus wird als Entlassmanagement bezeichnet. 

Nach dem Krankenhaus: Versorgungs- und Wahlrecht

Damit sich die Patienten auf ihre Gesundheit konzentrieren können, brauchen sie oftmals Unterstützung. Deshalb verpflichtet das Fünfte Sozialgesetzbuch (SGB V) die Krankenhäuser dazu, einen reibungslosen Übergang in die Nachversorgung sicherzustellen. Die Entscheidungsfreiheit der Patienten bleibt dabei stets gewahrt. Zur Sicherstellung der Ziele des Entlassmanagements sowie zur Konkretisierung der Inhalte wurde der Rahmenvertrag Entlassmanagement zwischen dem GKV-Spitzenverband, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Deutschen Krankenhausgesellschaft e.V. geschlossen.

Personalisierte Nachversorgung

Bevor ein Patient nach Hause gehen kann, muss sein weiterer Versorgungsbedarf geprüft und die Entlassung auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden. Alle notwendigen Rezepte und erforderlichen Leistungen müssen aufgelistet werden.

Dieser gem. § 3 Abs. 2 des Rahmenvertrages Entlassmanagement vorgesehene Plan dient ebenfalls der Sicherstellung eines nahtlosen Übergangs der Patienten aus der Klinik heraus in die ambulante Versorgung. Idealerweise unterstützt ein kompetenter Homecare-Partner den Patienten und seine Angehörigen auf dem gesamten weiteren Versorgungsweg. Er beantwortet Fragen zu den Kosten und der Anwendung der medizinischen Hilfsmittel.

Versorgungsbereiche

Fresenius Kabi Deutschland GmbH © 2021